Virtueller Rundgang durch Nürnberg
Erweiterter virtueller Rundgang durch Nürnberg
Der virtuelle Rundgang durch Nürnberg ist erweitert! Sehen Sie die schönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Nürnberg, ausgehend von der Burgfreiung.
Ein Blick auf das Dürerhaus am Tiergärtnertorplatz oder lieber einen Besuch in der Strasse der Menschenrechte und der Eingangshalle des Germanischen Nationalmuseums? Oder außerhalb der Stadtmauer am Fuße des Businesstowers? Ob bei Tag oder Nacht – Nürnberg ist immer einen Besuch wert. Ob virtuell oder – noch besser – real!
Damit die einzelnen Pfeile besser zu unterscheiden sind, wechseln Sie am besten zu der bildschirmfüllenden Ansicht mit einem Klick auf den “Vollbildbutton” in der Navigationsleiste (der Button ganz rechts). Zudem haben Sie dann den Eindruck, selbst vor Ort zu sein.
Nürnberg von der Burgfreiung aus – ein virtueller Stadtrundgang.
Einfach auf das Vorschaubild klicken…
Stichwort HDR-Fotografie:
In dem Stadtrundgang sind einige Panoramen mit der “HDR-Technik” realisiert. Hierzu habe ich Einzelfotos mit unterschiedlichen Belichtungen fotografiert und anschließend mit einer speziellen Software “übereinandergelegt”, um die teils starken Kontraste besser wiedergeben zu können.
So ist das Panorama des Innenraumes der Sebalduskirche, die Weißgerbergasse und die Strasse der Menschenrechte auf diese Weise entstanden. Dabei habe ich darauf geachtet, dass der gewohnte, natürliche Eindruck des Fotos erhalten bleibt und nur die Kontraste reduziert wurden. Die oft recht bunte oder dramatisierende Darstellung bei der HDR-Technik eignet sich meines Erachtens nicht für interaktive Panoramen.
Dach der Lorenzkirche Nürnberg
Auf und unter dem Dach der Lorenzkirche
Nürnbergs Sehenswürdigkeiten liebe und bewundere ich. Daher war ich aufgrund eines Zeitungsartikels Feuer und Flamme: Es gab die Möglichkeit, an Samstag Nachmittagen im August die Restaurationsarbeiten unter und auf dem Dach der Lorenzkirche anzusehen. Die Vorstellung, zusammen mit zahlreichen weiteren Neugierigen während einer Führung Panoramaaufnahmen zu erstellen, war allerdings eher unrealistisch. So erkundigte ich mich bei Pfarrerin Bammessel, ob es möglich wäre, zum Zwecke der Panoramafotografie alleine zum Dach zu kommen.
Kurz vor dem Abbau des Innengerüstes in der Lorenzkirche bekam ich die Genehmigung, dort interaktive Panoramen zu erstellen. Frau Pfarrerin Bammessel gab das Einverständnis am 12.August – und am 14.August Vormittags war es dann soweit…
Der Restaurator Herr Holter und Herr Stumpf von der Firma Monolith Bildhauerei und Steinrestaurierung GmbH in Bamberg waren so freundlich, mich unter und auf das Dach von St.Lorenz zu begleiten und Herr Stumpf gab mir darüber hinaus interessante Informationen über die Restaurierungsarbeiten an der Lorenzkirche in der Vergangenheit und heute. Beim Aufstieg über das Gerüst war ich allerdings froh, mich an Stativ und Kamera festhalten zu können.
Durch die Schwingungen des Holzbodens auf dem Gerüst im Kirchenschiff waren die Belichtungszeiten so lange, dass ich den Boden nicht fotografieren konnte, deshalb sind die Aufnahmen hier “ohne Boden.”
Hier die Ergebnisse meiner “Exkursion.”
(Zum Ansehen der Panoramen auf die Vorschaubilder klicken, es öffnet ein Überlagerungsfenster. Ein Klick auf das quadratische Symbol aktiviert die Bildschirmfüllende Darstellung.
Zum einfachen Navigieren im Bild mit gedrückt gehaltener Maustaste im Bild “ziehen.” Für die “Zeichenerklärung” kurz mit der Maus über den Symbolen der Navigationsleiste unten verweilen.)
Auf dem Innengerüst im Ostchor (1). Die Metallstange ist die Befestigung für den Engelsgruß.
Auf dem Innengerüst im Ostchor (2). Hier sieh man gut die Glasarbeiten des Fensters. Ein Teil des Fensters liegt unter der Leiter weiter rechts im Bild.
Auf dem Dach am östlichen Ende des Kirchenschiffs
Im Dachstuhl des Ostchors (2). Die Zahnradmechanik im Vordergrund dient zum Herablassen des Engelsgrußes.
Meinen herzlichen Dank an Pfarrerin Bammessel für diese Gelegenheit, die sicher selten ein Nürnberger bekommt, Herrn Holter und Herrn Stumpf. Mein besonderer Respekt gilt den (für mich überraschend) jungen Steinmetzen der Firma Monolith, die in schwindelnder Höhe ihre schwierige Arbeit verrichten.

